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Ostwürttemberg

Mit Dynamik in eine positive Zukunft

IHK Ostwürttemberg

28. Juli 2020
Mit Dynamik in eine positive Zukunft. Foto:©IHK Ostwürttemberg

Heidenheim: Erstmals im Jahr 2020 konnte die IHK-Vollversammlung in einer Präsenzveranstaltung bei der Arnulf Betzold GmbH in Ellwangen tagen. Dabei erörterte das Parlament der Wirtschaft Ostwürttembergs nicht nur die aktuelle Lage in den Branchen sondern besprach auch Maßnahmen zur Stabilisierung der regionalen Wirtschaft. Zudem wurde die Arbeit des IHK-Digitalisierungsausschuss vorgestellt und die Arbeitgebervertreter für die nächste Amtsperiode des Berufsbildungsausschusses nominiert.
Die IHK Vollsammlung zeigte wieder beschlussfähige Präsenz bei der Auswärtssitzung im Haus der Arnulf Betzold GmbH in Ellwangen, nachdem im Juni coronabedingt erstmalig in einem reinen Online-Meeting getagt worden war. Dies bot die persönliche Gelegenheit für Austausch und Diskussion der derzeitigen Herausforderungen sowie der notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung der regionalen Wirtschaft. IHK-Präsident Markus Maier zeigte sich zuversichtlich: „Die Wirtschaft unserer Region war und ist schon immer flexibel, fleißig, schnell und pfiffig“; sie werde auch jetzt die Herausforderungen von Transformation, Corona und Digitalisierung meistern.

„Wir müssen uns ranmachen“ motivierte Maier im Hinblick auf die äußerst angespannte Lage in vielen Branchen, besonders aber in der Industrie. Die Politik habe im Lockdown schnell gehandelt und vielen Betrieben schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfe zur Verfügung stellen können. Dies ändere aber nichts an der momentanen Verunsicherung: nach wie vor bestehe die Gefahr eines nochmaligen Lockdowns und Dispositionen von Kunden seien nach wie vor kaum planbar. Es fehle eine „auch nur einigermaßen verlässliche Perspektive.“ Umso wichtiger sei, dass die Politik das Regelwerk für Kreditvergaben an Unternehmen weiter vereinfache und Aufgaben jenseits der Pandemie angehe. Exemplarisch wurde hier das Abfassen einer neuen Vereinbarung zum Datenschutz zwischen den USA und Deutschland genannt. Nachdem das „Privacy Shield“ durch Urteil gekippt worden war, besteht hier eine weitgehende Verunsicherung.

Ausschussarbeit für die angeschlagene Wirtschaft wichtiger denn je

Für den Digitalisierungsausschuss der IHK Ostwürttemberg griff Michael Belko, Ausschussvorsitzender und Digital Transformation Officer/Head of IT bei der Carl Zeiss Meditec AG, das Stichwort auf: „[Unsere] Arbeit ist in vollem Gange.“ Belko stellte die im Zusammenhang mit der Pandemie umso wichtiger gewordene Arbeit des Ausschusses vor. So habe man neben der Erarbeitung einer Digitalen Agenda für Ostwürttemberg mit dem Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg digiZ ein Instrument geschaffen, um die Initiativen des Digitalisierungsausschuss operativ umzusetzen. Neben der Beratung zu akuten Digitalisierungsthemen der regionalen Unternehmen, läge dabei der Fokus auf dem Ausbau der digitalen Infrastruktur und der diesbezüglichen Politikberatung.

Weiterhin nominierte die IHK-Vollversammlung einstimmig die Arbeitgeber-Vertreter inklusive deren Stellvertreter für den IHK-Berufsbildungsausschuss. Als Arbeitgeber-Vertreter wurden nominiert: Rolf Abt, Maschinenfabrik Alfing Kessler GmbH, Aalen; Thomas Dobstetter, Autohaus Bruno Widmann GmbH & Co. KG, Aalen; Roman Janzen, Carl Zeiss AG, Oberkochen; Erwin Krajewski, Voith GmbH & Co. KGaA, Heidenheim; Hans Krauss, Mapal Fabrik für Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG, Aalen Andreas Nebert, Robert Bosch Automotive Steering GmbH, Schwäbisch Gmünd; sowie als stellvertretende Mitglieder: Isabel Armbruster, Paul Hartmann AG, Heidenheim; Martin Bosch, Hotel Restaurant Linde, Heidenheim; Carmen Fuchs, Kreissparkasse Ostalb, Aalen; Tobias Humpf, TE Connectivity Germany GmbH, Wört; Felix Kirst, C. E. Noerpel GmbH, Zweigniederlassung Heidenheim; Jenny Ziebart, RUD-Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG, Aalen.

Erste Früchte des IHK-Zukunftsforums reifen

Hauptgeschäftsführerin Eberle stellte erste Maßnahmen des IHK-Zukunftsforums „Re-Start und Zukunft der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg“ vor. Dieses betrachtet in sechs Branchen bzw. Bereichen die jeweiligen Hauptherausforderungen. Katrin Mager, IHK-Referentin Standort Ostwürttemberg, erläuterte drei konkrete Projekte aus dem Portfolio im Detail.

Bereits über 35 Unternehmen der Region beteiligen sich an virtueller Ausbildungsmesse

Mager ging zunächst auf die neue, virtuelle Ausbildungsplatzmesse im Gaming-Charakter ein, die als erste Maßnahme des Zukunftsforums umgesetzt wird. IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle ergänzte: „Gerade jetzt ist es immens wichtig, weiterhin junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern und sie zu motivieren, sich auch in diesem speziellen Jahr für einen Ausbildungsplatz zu bewerben.“ Schüler und alle interessierten Messebesucher können sich ab dem 22. September 2020 wie in einem Videospiel virtuell durch die Ausbildungsmesse Ostwürttemberg bewegen, sich an Messeständen von interessanten Unternehmen Informationen einholen und mit ihnen in Kontakt treten.

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