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Fördermittel für nachhaltige Mobilität sind nahezu ausgeschöpft

Universität Tübingen

31. August 2020
Fördermittel für nachhaltige Mobilität sind nahezu ausgeschöpft. Foto:©ArturVerkhovetskiy / depositphotos.com

Tübingen: Wer sein altes Mofa mit Zweitakter gegen ein E-Bike eintauschen und dafür den städtischen Zuschuss beantragen möchte, sollte sich beeilen: Die Tübinger Abwrackprämie für fossile Zweiräder steht nur noch für wenige Fahrzeuge zur Verfügung. Das städtische Förderprogramm für Lastenräder ist bereits komplett ausgeschöpft.
„Mit unserer Förderung ist es uns gelungen, 63 Zweitakt-Zweiräder endgültig aus dem Verkehr zu ziehen und durch E-Zweiräder zu ersetzen“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. Außerdem konnte die Stadtverwaltung 100 E-Bikes, 62 Lastenfahrräder mit und ohne Motor sowie eine E-Fahrrad-Rikscha für das Projekt „Radeln ohne Alter“ fördern.

Die Stadtverwaltung gewährte Zuschüsse von insgesamt 115.000 Euro und löste damit Investitionen in nachhaltige Mobilität in Höhe von rund 715.000 Euro aus. Den Großteil der Fahrzeuge bezogen die Zuschussempfängerinnen und -empfänger über den örtlichen Handel, sodass die Förderprogramme nicht nur der Umwelt, sondern auch der Wirtschaft dienten.

Als erste Kommune in Deutschland bezuschusste die Universitätsstadt Tübingen seit 2016 den Umstieg vom Zweirad mit Zweitakt-Motor auf einen Elektroroller, ein E-Bike oder ein Pedelec mit bis zu 500 Euro. Außerdem konnten Privatpersonen Fördermittel für Lastenräder erhalten. Beide Programme waren Maßnahmen im Rahmen der städtischen Klimaschutzkampagne „Tübingen macht blau“ mit dem Ziel, schädliche Emissionen wie Lärm, Luftschadstoffe und Klimagase zu reduzieren.

Um das erfolgreiche Programm zu feiern und Werbung für das Lastenfahrrad zu machen, gibt es am Montag, 28. September 2020, um 16.30 Uhr im Rahmen des Auftakts zum „Stadtradeln“ auf dem Marktplatz eine Lastenrad-Parade.

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